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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Chiles neue rechtsgerichtete Regierung strebt bis 2029 ein Wirtschaftswachstum von 4 % und einen ausgeglichenen Haushalt an und nutzt dabei den 40-prozentigen Anstieg der Kupferpreise, um die Ausgabenkürzungen zu ergänzen. Der designierte Finanzminister Jorge Quiroz plant Unternehmenssteuersenkungen und eine Vereinfachung der Regulierung, um Investitionen anzukurbeln, sieht sich jedoch Kritik ausgesetzt, dass Kürzungen in Höhe von 6 Mrd. US-Dollar eine Rezession auslösen könnten. Chile, der weltweit größte Kupferproduzent, profitiert von hohen Rohstoffpreisen, muss jedoch seine Beziehungen sowohl zu den USA als auch zu China, seinem wichtigsten Exportmarkt, ausbalancieren.
Die Schaffung von Arbeitsplätzen im privaten Sektor der USA blieb im Januar deutlich hinter den Erwartungen zurück: Es wurden nur 22.000 neue Stellen geschaffen, während 48.000 erwartet worden waren. Der ADP-Bericht zeigt eine besorgniserregende Verlangsamung des Beschäftigungswachstums, das von den Finanzmärkten als Indikator für die Gesundheit des Arbeitsmarktes genau beobachtet wird. Die Federal Reserve hält die Zinssätze weiterhin stabil und beobachtet gleichzeitig die Beschäftigungs- und Inflationsentwicklung.
Der Artikel analysiert, ob die britischen Verbraucher bereit sind, ihr Vertrauen in die Wirtschaft zurückzugewinnen, und verweist dabei auf sich verbessernde Indikatoren wie steigendes Verbrauchervertrauen, starkes BIP-Wachstum und sinkende Verschuldung der privaten Haushalte. Zwar bleiben die Sparquoten aufgrund der Inflationsschocks nach der Pandemie und höherer Zinssätze ungewöhnlich hoch, doch der Autor geht davon aus, dass diese Faktoren nachlassen und möglicherweise zu einer Belebung der Konsumausgaben und einer wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2026 führen werden.
Der DAX-Index notierte mit 24.690 Punkten leicht im Minus, wobei die Siemens-Aktie deutlich nachgab. Mehrere deutsche und europäische Unternehmen legten ihre Quartalsergebnisse vor: Infineon profitierte von der Nachfrage nach KI-Lösungen, während UBS zwar positive Zahlen vorlegte, jedoch mit enttäuschenden Nettoneugeldaten in Amerika und Asien zu kämpfen hatte. Die Inflation in der Eurozone ging im Januar auf 1,7 % zurück, während Technologieaktien aufgrund von Befürchtungen, dass KI die traditionellen Softwaremärkte disruptieren könnte, unter Verkaufsdruck gerieten.
Das Staatsdefizit Russlands wird sich aufgrund sinkender Öl- und Gaseinnahmen, die durch geringere Käufe Indiens, erhebliche Preisnachlässe und anhaltend hohe Kriegsausgaben verursacht werden, bis 2026 voraussichtlich auf 3,5 bis 4,4 % des BIP mehr als verdoppeln. Die Öleinnahmen gingen im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte zurück und erreichten den niedrigsten Stand seit Juli 2020. Westliche Sanktionen haben dazu geführt, dass russisches Öl mit Preisnachlässen von über 20 % gehandelt wird, während die Haushaltsreserven laut Bankanalysten innerhalb eines Jahres erheblich erschöpft sein könnten.
Der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar 2026 zeigte, dass die Zahl der Beschäftigten im privaten Sektor nur um 22.000 gestiegen ist, was deutlich unter den Erwartungen liegt und auf eine Verlangsamung der Einstellungstätigkeit und eine mögliche Schwäche des Arbeitsmarktes hindeutet.
Die Analyse zeigt erhebliche Unterschiede in der Aktienperformance von Getränkeherstellern: Hersteller alkoholfreier Getränke legten in fünf Jahren um 70 % zu, während Hersteller alkoholischer Getränke 25 % verloren. Dieser Trend spiegelt den weltweit rückläufigen Alkoholkonsum wider, wobei Hersteller von Energy-Drinks wie Monster und Celsius ein starkes Wachstum verzeichnen, jedoch mit hohen Bewertungen. Analysten empfehlen selektive Investitionen mit Fokus auf Unternehmen mit der richtigen Produktpalette und Innovationskraft, wobei Coca-Cola und Anheuser-Busch aufgrund ihrer Rentabilität und Marktposition die stärksten Kaufempfehlungen erhalten.
Der Federal Reserve Board hat die hypothetischen Szenarien für seinen Stresstest 2026 fertiggestellt und die aktuellen Anforderungen an den Stresskapitalpuffer bis 2027 beibehalten, um die Rückmeldungen der Öffentlichkeit zu berücksichtigen. Der Test bewertet 32 Großbanken anhand eines Szenarios einer schweren globalen Rezession mit einer Spitzenarbeitslosenquote von 10 %, einem Rückgang der Immobilienpreise um 30 %, einem Rückgang der Preise für Gewerbeimmobilien um 39 % und Marktvolatilität. Der Board möchte die Transparenz und Fairness des Modells auf der Grundlage der Rückmeldungen der Öffentlichkeit verbessern.
Der DAX-Index blieb zur Mittagszeit mit 24.773 Punkten nahezu unverändert, wobei die Deutsche Telekom Gewinne verzeichnete. Mehrere europäische Unternehmen gaben ihre Geschäftszahlen bekannt: Infineon profitierte von der Nachfrage nach KI-Lösungen und steigenden Umsätzen, während PVA Tepla Verluste hinnehmen musste. UBS und Novartis meldeten positive Ergebnisse, sahen sich jedoch mit Gegenwind am Markt konfrontiert. Technologieaktien gaben aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der KI-Disruption nach, und die Anleger warten auf die Inflationsdaten der Eurozone und die Zinsentscheidung der EZB.
Die Inflation in der Eurozone sank im Januar 2026 auf 1,7 % und erreichte damit den niedrigsten Stand seit April 2021. Grund dafür waren sinkende Energiepreise und ein nachlassender Inflationsdruck in wichtigen Volkswirtschaften wie Frankreich und Italien. Während die Lebensmittelpreise weiter stiegen, sank auch die Kerninflation auf 2,2 %. Die Daten haben die Erwartungen geschürt, dass die Europäische Zentralbank im Laufe des Jahres Zinssenkungen in Betracht ziehen könnte, wobei Ökonomen den Rückgang der Inflationsrate unter das Ziel der EZB von 2 % als einen entscheidenden Faktor anführen.

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